Bali – die Insel der Götter

Bali – entspanne auf der Insel der Götter

Egal, ob Sie entspannen wollen und an einen Yoga Urlaub denken – luxuriös oder sehr einfach, ob Sie Highlife lieben und Surfen, Kaiten oder Windsurfen wollen oder ob Tauchen Ihre Leidenschaft ist. Bali die Insel der Götter bietet für jeden Geschmack etwas.

Bali – die Basics

Gut, Bali ist nicht gerade ums Eck, doch die rund 12.000 km, Flugzeit ca. 16 -17 Stunden zahlen sich aus! Bali ist eine indonesische Insel im Indischen Ozean mit tropisch warmen Durchschnittsklima. Hauptstadt der Insel ist Denpassar, die Insel hat ca. 4, 3 Mio Einwohner. Bali liegt im Indischen Ozean zwischen Java und Lombok, die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 95 km, von seiner Westspitze bis zur Ostspitze sind es 145 km.

Die meisten Berge Balis sind vulkanischen Ursprungs und bedecken etwa drei Viertel der gesamten Inselfläche, der Vulkan Gunung Agung („Großer Berg“) ist mit 3031 Metern der höchste Berg der Insel. Für die Balinesen ist er der Sitz der Götter.

Bali ist die einzige Region außerhalb Indiens, Nepals und Mauritius‘ mit einer hinduistischen Bevölkerungsmehrheit – und das mitten in Indonesien, mit ungefähr 200 Millionen Muslimen der Staat mit der größten muslimischen Bevölkerung der Welt überhaupt!

Religiöse Riten und Feste begleiten die Balinesen von der Geburt bis zum Tod – und über den Tod hinaus. Sie sind Grundlage des Zusammenhalts von Familie und Dorfgemeinschaft. Feiertage, Volksvergnügungen und Versammlungen werden stets von einer Tempelzeremonie eingeleitet.

Gefeiert wird auf der indonesischen Insel oft und gerne – entsprechend groß ist die Anzahl der Tempel. Bali wird daher auch die „Insel der Tausend Tempel“ genannt.

Meist findet man richtige Tempelkomplexe: den Pura Puseh (Ursprungstempel), den Pura Desa (Tempel der großen Ratsversammlung) und den Pura Dalem (Todestempel), manchmal sind auch mehrere Tempel in einem Tempelkomplex vereint.

Dazu hat noch jedes Haus und jedes Dorf seine eigenen Tempel und an markanten Punkten (Straßenkreuzungen, Ortseinfahrten, Banyan-Bäume etc.) gibt es weitere Kleintempel.

Leben und Religion bilden eine alltägliche Symbiose, religiöse Rituale werden auf Schritt und Tritt vollzogen. Und wo kein Tempel steht, liegen zumindest geflochtene Körbchen mit Opfergaben am Straßenrand.

Die Hauptstadt Denpassar

Denpassar, heißt übersetzt etwa ‚Zentralmarkt‘, und liegt im Süden Balis. Die größte Stadt der Insel ist gleichzeitig die Hauptstadt.

Denpassar ist quirlig und die Bevölkerung der Hauptstadt wächst rasant; besonders schön ist Denpassr allerdings nicht. Als Mittelpunkt Denpassars gilt der Platz Taman Puputan, gegenüber der Nordwestecke des Platzes erhebt sich das Rathaus, davor ein Brunnen mit einer monumentalen, weithin sichtbaren Statue des Gottes der vier Himmelsrichtungen, Batara Guru.

Ebenfalls in Denpassar: das Museum Negeri Propinsi Bali. Unweit des Museums befindet sich der bedeutendste Tempel Denpassars. Pura Jagatnatha wurde 1953 erbaut und dem obersten Hindugott geweiht, sein Schrein besteht aus weißen Korallen und ist einzigartig.

Viele historische Gebäude Denpassars wurden beim großen Erdbeben von 1917 stark beschädigt und nur z.T. wieder aufgebaut.

Fakt ist – Bali hat viel mehr zu bieten, und Denpassar zeigt nur ein Gesicht Balis.

Ubud

Vor einigen Jahren noch ein kleines, verträumtes Künstlerdorf mit kleinen Galerien, Ateliers, und einfachen Hotels, drängen sich heute fast 30.000 Menschen in Ubud. Ubud liegt im Landesinneren fernab jedes Strandes, idyllisch umgeben von Reisfeldern und zeigt ein ganz anderes Gesicht als die Küstenregion oder die Hauptstadt.

Shops für Kunsthandwerk, Malerei, Holzschnitzereien reihen sich an schöne Boutiquen – das Schöne daran: die dargebotene Ware ist (noch) einzigartig und großteils vor Ort handgefertigt. Ubud ist schick, doch die Stadt muss aufpassen, dass der Kommerz die Kunst nicht überholt.

Tauchen auf Bali

Vor der Küste Balis gibt es ausgedehnte Korallenriffe, die Gegend zählt nach Meinung mancher Tauchexperten zu den Top Ten der weltweit besten Tauchgebieten.

Viele Riffe – vorwiegend vor der Nordost- und Südwestküste – sind als Tauchgebiet beliebt. In der Bucht vor Tulamben liegt ein riesiges Schiffswrack, die 1942 gesunkene USAT Liberty. Das Schiff liegt in rund 30 Metern Tiefe und ist vom Strand aus gut erreichbar.

Die Riffe bieten Lebensraum für 1200–3000 verschiedene Arten von Fischen, Krebs- und Weichtieren, davon alleine 21 Skorpionfisch-, 14 Kugelfischarten, 20 Seepferdchen- bzw. Seenadelarten sowie 75 Hummerarten und Garnelen – ein Paradies für Taucher!

Kuta – Ballermann auf Bali

Kuta und Legian – die Region rund um Kuta gilt als Ballermann für Australier – hier geht die Post ab – Kulturschock pur!

Kuta steht für Vieles: für Australier ist hier das Feier-Zentrum, für (Pauschal-) Touristen DIE balinesische Zieldestination. Kuta ist nicht schön: Häuer, Hotels und Boutiquen reihen sich aneinander, kaum eine Pflanze findet den Weg durch das bebaute Land, bettelnde Kinder stehen an den Kreuzungen, der Verkehr ist dicht und unübersichtlich – Stau am Strand quasi. Es ist laut, hektisch und dreckig.

Dieser Ort ist der Inbegriff dafür, was Massentourismus aus einem paradiesischen Fleckchen Erde machen kann. Ja klar, hier kann man ordentlich was erleben, die Sau rauslassen, shoppen ohne Ende, teuer essen, feiern bis in die Morgenstunden – das Lächeln Balis findet man hier aber kaum mehr.

Der Strand in Kuta ist sicher nicht der schönste auf Bali. Trotzdem hat es was, wenn die vielen Surfer sich den ganzen Tag um die besten Wellen streiten oder die Anfänger ihre ersten Versuche in der Brandung starten. Wirklich paradiesische Bilderbuchstrände findet man in Kuta jedoch nicht.

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Die schönsten Orte – zum Baden und Surfen

Bali ist ein Surferparadies, mit zum Teil hohen Wellen und starken Strömungen – also Achtung – nicht jeder Strand ist zum Baden geeignet!

Wer nur Baden will, sollte im Süden bleiben: Die Halbinsel Nusa Dua, das südliche Zipfelchen Balis hat an allen Ecken und Enden Postkarten-Idylle zu bieten: Padang-Padang, das etwas größere Padang-Padang Original und Balangan, seien nur beispielshaft genannt.

Der Doublesix-Beach (66) in Seminyak ist in der Nähe von Kuta. Er ist ruhiger, nett und sauber – aber nichts besonderes; eher ein Ausweichstrand, wem es auf Kuta zu hektisch ist. Besonders für Surf-Anfänger eignet sich der Doublesix-Beach sehr gut, da die Wellen optimal sind, nicht zu hoch, nicht zu flach.

Am Strand von Sanur geht es viel ruhiger zu als in Kuta & Co und trotzdem kann man hier die Vorzüge einer touristischen Gegend genießen: Wassersportangebote, Restaurants und Souvenier-Shops – doch Achtung: auch hier gibt es Strandabschnitte, die verdreckt und ungemütlich sind.

Der Strand bei Kerobokan/Canggu ist relativ dunkel, aber schön leer. Direkt am Strand gibt’s nette Strandrestaurants.

Auch sehr schön ist es am Strand vom Jimbaran. Der Sand ist hhell wie in Kuta und Jimbaran ist bekannt für seine vielen tollen Fischrestaurants. Auch beeindruckend hier: die sehr tief fliegenden Flugzeuge im Landeanflug – am Abend schöner anzusehen als bei Tag!

Das ehemalige Fischerdorf Candi Dasa ist ca. 40 km von der Hauptstadt entfernt. Es ist ein Ferienort, der noch den Ursprung der Insel erleben lässt. Zudem stellt der Ort einen genialen Ausgangspunkt für Ausflüge in die Umgebung dar. Wer Ruhe sucht und nicht unbedingt reinen Badeurlaub wünscht, ist mit Candi Dasa gut beraten.

Lovina liegt ganz im Norden Balis und ist bekannt für seine Delfine, die sich bei Sonnenaufgang ganz nah an der Küste tummeln. Mittlerweile allerding sehr touristisch…von idyllischer Einsamkeit keine Spur mehr.

Touristen Attraktionen auf Bali

Die in den meisten Reiseführer angepriesenen Sehenswürdigkeiten sind zwar beeindruckend, mittlerweile aber auch überlaufen – dennoch: hier ein Überblick über die wichtigsten Tempelanlagen:

Pura Besakih liegt auf circa 1000m Höhe am Südwesthang des Gunung Agung, einem nach wie vor aktiven Vulkan. Der Tempel entging 1963 nur knapp der Zerstörung , als Lavaströme des Vulkans die Anlange nur um wenige Meter verfehlten.

Pura Tanah Lot:
Der wohl berühteste Tempel liegt an der Westküste und ist berühmt für wunderschöne Sonnenuntergänge. Durch seine Lage ist der Zugang zum Tempel nur während der Ebbe möglich, bietet aber zu jeder Zeit einen einzigartigen Anblick.

Tipp: Achtung vor den frechen Affen!

Der Goa Lawah Tempel liegt an den Steilküsten im östlichen Teil Balis und ist vorallem für seine Bewohner berühmt: der Tempel beherbergt tausende von Fledermäusen, die hier dicht an dicht hängen. Die zahlreichen Tiere lassen sich weder von Touristen stören, noch von den Zeremonien, die hier vollzogen werden.

Rafting

Tolle Gegend, aber wahrlich nur was für Wagemutige – die Sicherheitsstandards sind nicht mit den europäischen zu vergleichen und die meisten Touren nicht ungefährlich!

Wasserpark

In Bali gibts auch einen berühmten Wasserpark mit tollen Rutschen und recht akzeptabler Gastronomie – nur dafür sind Sie wohl nicht nach Bali gereist: Wenn Sie aber mal Abwehslung suchen – warum nicht!

Reisfelder

Unbedingt sehenswert sind die Reisfelder. Planen Sie einen Tag für eine Rundreise ein und lassen Sie sich treiben und die Landschaft auf sich wirken! Am Besten einen Roller meiten und die Insel abseits der Touristenhochburgen und Reiseführer-Must-Sees auf eigene Faust erkunden!

Kuta Cowboys und Schmetterlinge der Nacht

Bali ist anders: Im islamischen Indonesien ist Prostitution ein Tabu, doch wie in den meisten erschlossenen Massen-Touristengebieten hat auch der Sextourismus in Bali Einzug gehalten – allerdings konzentriert und eingeschränkt auf die Gegend rund um Kuta!

Schmetterlinge der Nacht
Der Übergang zwischen “Date” und “Business” ist für westliche Touristen verwirrenderweise häufig fließend. Hier hilft im Zweifelsfall nur nachfragen, um zu wissen, ob das Interesse ehrlich oder rein professionell ist.

Kuta Cowboys
Kuta ist aber auch bekannt für eine andere Art des Sextourismus: Die so genannten “Kuta Cowboys” bedienen die Klientel der alleinstehende Touristinnen. Die zumeist gutaussehende Jungs in den 20ern, mit leidlich gutem Englisch und ziemlich viel Charme suchen Kontakt zu einsamen Touristinnen am Strand, zumeist ‚getarnt‘ als Surflehrer oder als Musiker.

Einige Frauen lassen sich wissentlich auf eine solche Beziehung ein, andere verfallen dem Charm der Jungs, ohne zu wissen, dass es sich hierbei um eine örtliche Art handelt, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

Fazit

Bali ist eine Reise wert, und egal ob Sie Spiritualität, Ruhe, Abenteuer, High Life, tolle Strände Tauchgebiete, oder Kultur suchen: Die Insel der Götter bietet für jeden etwas!

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