Do’s & Dont’s im Bett

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Verkehrsregeln für guten Sex

Verkehrsregeln für guten Sex

Guter Sex hängt weder von einem makellosen Körper noch von straffen Muskeln ab. Guter Sex basiert auf Leidenschaft, Enthusiasmus, Einfühlungsvermögen und Kommunikation. Unter Einhaltung bestimmter “Verkehrsregeln“ lassen sich Pleiten, Pech und Pannen beim Bettsport vermeiden und “Erotik Killer“ haben erst gar keine Chance! Beim Sex ist es ungefähr so wie beim Tippen: Man kann es zwar mit zwei Fingern tun, aber um richtig gut darin zu sein, bedarf es neben regelmäßiger Übung, spezieller Tips, Tricks und Techniken. Damit ihr Liebesspiel nicht zum Reinfall wird, gilt es ein paar grundlegende Verkehrsregeln zu beachten.

Die 10 wichtigsten Do`s & Dont`s im Bett:

1. Sex- Talk: Reden ist grundsätzlich wichtig. Reden beruhigt und entspannt. Reden regt aber auch das Gehirn an, das ja bekanntlich das wichtigste Sexualorgan ist.
Für die meisten Menschen stellt das Sprechen über die persönliche Sexualität ein Tabuthema dar. Kein Wunder, wir haben auch nie gelernt darüber zu sprechen, weder bei den Eltern noch in der Schule. Zudem fällt es uns generell schwer, Gefühle und Empfindungen im Worte zu fassen.

Stilles Hoffen darauf, dass der Partner errät, was man möchte, genügt aber nicht.
Sprechen sie über ihre sexuellen Wünsche, ihre Bedürfnisse, Ängste, Frustrationen und Fantasien. Ehe man sich versieht, ist Sex Talk das Normalste der Welt.
Sagen sie laut und klar und unverblümt, was sie anmacht und was sie sich von ihrem Partner wünschen. Die meisten Männer lieben es, von ihrer Partnerin zu hören, was sie scharf macht.

Wichtig: Äußern sie ihre Wünsche während des Liebesspiels ( nicht erst danach oder am Frühstückstisch) und äußern sie diese als Wunsch und keinesfalls als Bedienungsanleitung.

2. Guter Sex ist selten stumm:
Zur sinnlichen Liebe gehören Sprache und Gehör. Verbalerotik, geflüsterte Koseworte, wohlige Laute und sanfte Bitten, versüßt intime Momente.

Vorsicht: Gebrauchen sie nur solche Worte und Redewendungen, die ihrem Schatz gefallen und ihn beflügeln. Sonst stürzt der andere vor Erreichen des Lustgipfels genervt ab. Liebeslaute und sanftes Stöhnen sind erlaubt. Machen sie allerdings nicht den Zikaden nach. Bei dieser Insektenart dringt der Lockruf des Männchens über 4 Kilometer hinweg an das Ohr des Weibchen.

3. Sauberkeit:
Körperpflege und Intimhygiene sollen nicht erst auf einen Beischlaf folgen, sondern ihm vorausgehen. Mund, Fuß- und Achselgeruch können jede erotische Atmosphäre verpesten. Auch die Liebestöterunterhose aus den Nachkriegsjahren wirkt appetithemmend!

4. Aufputschmittel: Ein, zwei Gläschen Wein sind okay und heizen die Stimmung an. Aber sich einen Rausch anzutrinken um in Bett seine Hemmungen zu verlieren, ist ein absolutes „No- go“. Ihr Partner könnte womöglich den Eindruck bekommen, dass sie sich ihn/sie erst schön trinken müssen.

5. Zungenspiele: Guter Sex heißt von Beginn an, gut geküsst zu werden. Küssen ist für Frauen beim Sex so wichtig wie das Atmen. Aber Vorsicht: Rammen sie ihren Partner nicht gleich den ausgestreckten Lappen in den Hals, sondern tasten sie sich langsam heran. Streicheln sie mit ihrer Zunge sanft das Zahnfleisch, oder den Gaumen. Knabbern sie an der Unterlippe und saugen sie ein bisschen an der Zunge ihres Liebsten.

6. Das Vorspiel – Nur nichts überstürzen! Lassen sie sich Zeit. Inszenieren sie eine Streichelveranstaltung. Steuern sie nicht gleich auf die primären Geschlechtsorgane zu. Die ersten Griffe sollen neutral sein: Arme, Schulter, Taille, Rücken. Tun sie alles um ihren Partner bestmöglich zu entspannen. Erst wenn sie sich ausgiebig den nicht sexuellen Bereichen ihrer Partnerin gewidmet haben, berühren und streicheln sie sie an intimen Stellen.

7. Dirty Talking: Vorsicht! Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt. Das Spiel mit den Obszönitäten setzt einiges an Vertrauen voraus. Wer den Ton angibt, sollte wissen, was der andere mag und wie weit er bereit ist, mitzumachen. Wie weit sie gehen dürfen, erkennen sie an der Reaktion des anderen. Was immer geht: hemmungslos zu erzählen, was gleich passieren wird.

8. Oralsex – Nehmen sie Rücksicht! Die meisten Männer sehnen sich danach von ihrer Partnerin, mit dem Mund verwöhnt zu werden. Der Blowjob sollte immer eine freiwillige Leistung sein. Drücken sie daher nie ihren Kopf nach unten. Wenn er seine Partnerin im Gegenzug befriedigt, muß sie aufpassen, dass sie im Eifer des Gefechts nicht die Schenkel zu stark zusammen presst und ihm so die Luft abschneidet.

9. Fast – food- Sex: Currywurst ist lecker. Aber immer nur das gleiche essen, verdirbt auf Dauer den Appetit. Fast- food- Sex lässt die sexuelle Beziehung verarmen. Dabei braucht man nicht unbedingt sportliche Höchstleitung zu vollbringen, um den erotischen Speiseplan facettenreich zu gestalten. Im Liebesleben wirken sich schon ganz kleine Veränderungen überraschend positiv aus: ein Spiegel oder neue Möbel im Schlafzimmer, eine wohltuende Partnermassage oder eine neue Liebespositionen. Erlaubt ist was beiden gefällt. Entdecken sie die Möglichkeiten!

10. Illegale Grenzübertritte: Alle Facetten in der erotischen Liebe sind erlaubt. Im Blick auf die sexuellen Spielarten haben sie und ihr Partner immer die Freiheit „nein“ zu sagen. Keiner muss den anderen zuliebe etwas praktizieren, was er nicht will.

Sex muss nicht perfekt sein, wir sind es ja schließlich auch nicht. Den perfekten Liebhaber und die vollkommene Liebhaberin gibt es etwa so selten wie Yetis. Dennoch wenn es im Bett heiß hergeht, ist ein wenig Etikette angebracht. Gehen sie rücksichtsvoll mit den Empfindlichkeiten ihres Partners um. Äußern sie ihre Wünsche und Ängste. Werden sie kreativ und überlassen sie guten Sex nicht dem Zufall!

[nipete]

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One Response

  1. franz