Erotische Träumereien – was Männer und Frauen wirklich antörnt

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Erotische Träumereien

Man wird doch wohl noch träumen dürfen …

Unsere Fantasien können uns zum Orgasmus führen. Umso wichtiger ist es, seine Sexträume auch auszuleben, solange es sich mit seinem Sexualpartner vereinbaren lässt. Die Vorstellungen von Männern und Frauen gehen zwar oft sehr weit auseinander, sind sich aber manchmal auch ähnlicher als Mann und Frau denken. Was Männer anmacht und Frauen richtig anturnt, sind nicht nur der flotte Dreier oder die romantische Verführung.

Wer hätte das gedacht, eine Studie hat ergeben, dass Österreicher und Spanier (ausgerechnet ;o)) weltweit den besten Sex haben. Außerdem hat die Umfrage ergeben, dass Sex in langjährigen Partnerschaften der beste Sex sei. Damit die schönste Nebensache der Welt auch wirklich zum Orgasmus führt, ist aber das Ausleben sexueller Phantasien besonders wichtig. Häufige Orgasmen machen nämlich glücklich, entspannen und bringen noch mehr Spaß am Sex.

Männer und Frauen haben da allerdings oft sehr unterschiedliche Vorstellungen. Männer kommen laut einer Studie des Kondomherstellers Durex am leichtesten, wenn sie mit ihrer Partnerin schlafen, aber auch wenn sie Pornos ansehen. Oder beides gleichzeitig! Besonders angeturnt werden Männer außerdem, wenn sie die Erregung ihrer Partnerin beim Sex spüren können. Nur 32 Prozent der Frauen weltweit haben in dieser Studie angegeben, dass sie durch Sex mit ihren Partnern befriedigt werden, das Sehen von Pornofilmen kann immerhin für 40 Prozent der Frauen einen Höhepunkt ermöglichen.

Das Meinungsforschungsinstitut TNS Healthcare hat in seiner „Simplified Sex“ Studie die Erwartungen von Männern und Frauen an das andere Geschlecht ergründet. Überraschendes Ergebnis: Über 80 Prozent der Männer sind zufrieden mit ihrem Sexualleben. Das betrifft besonders Männer die in langjährigen Partnerschaften leben. Hier ist das Vertrauen und die Kommunikation über Sex besonders intensiv und daher fällt es Paaren leichter, sich auf ihren Partner einzustellen.



Mit Selbstbewusstsein zum gemeinsamen Lusterleben

Besonders das gemeinsame Lusterleben empfinden Männer besonders motivierend. „Dieses Ergebnis halte ich für äußerst spannend“, erläutert „female affairs“-Expertin und Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin Dr. Ulrike Brandenburg. „Die Studie zeigt, dass für Männer die sexuelle Zufriedenheit eng mit der emotionalen Qualität der Paarbeziehung verbunden ist. Das bedeutet: um ein zufriedenes Sexualleben genießen zu können, muss für die meisten Männer die Liebesqualität, die emotionale Intimität und Nähe innerhalb der Beziehung stimmen. Dies scheint dem Mann wichtiger zu sein als purer Sex.“

Viele Männer wünschen sich auch, dass ihre Partnerin im Bett selbstbewusst agiert. Frau soll zeigen, was sie will, wer sie ist und auch aktiv ins Geschehen eingreifen. Scheu ist hier wenig gefragt. „Die Herausforderung, sich den Wünschen ihrer Partnerin zu stellen, nehmen Männer gerne an. Denn die meisten Männer wünschen sich mehr Entwicklung in Sachen Sexualität und halten Offenheit und Selbstverantwortlichkeit dabei für eine gute Basis“, erklärt Expertin Ulrike Brandenburg zu den Ergebnissen der Untersuchung.

Menage a trois oder romantische Verführung

In ihrer reinen Fantasie würden viele Menschen beim Sex aber gerne noch viel weiter gehen. Denn 89 Prozent der Deutschen nutzen laut einer Studie der Deutschen Zeitschrift Cosmopolitan ihre Vorstellungskraft zur Selbstbefriedigung. 59 Prozent der Männer stellen sich dabei regelmäßig vor, mit mehreren Sexualpartnerinnen zu schlafen. Frauen stehen eher auf die romantische Verführung, 15 Prozent der Frauen lassen sich in ihren Sexträumen von einem Wildfremden erobern. Dennoch ist es aber meistens der eigene Partner, der in sexuelle Phantasien eingebunden wird. Sadomasochistische Spielchen haben auch in den Sexphantasien beider Geschlechter sehr viel Platz. Immerhin 24 Prozent der Deutschen geben zu, auch ab und an von Sadomasochismus zu träumen. Wenig befriedigend wirkt allerdings oft die Realisierungen der Sexphantasien.

Mangelnde Kommunikation kann zu gähnender Langeweile führen

Die Verwirklichung der Fantasie fanden nur 10 Prozent der Befragen noch besser als ihre Vorstellungen. Im wirklichen Leben ist fehlende Abwechslung der häufigste Lustkiller. Um Sex so lustvoll wie möglich zu gestalten, ist die Kommunikation über Sex zwischen den Partnern besonders wichtig. Viel zu selten wird über die jeweiligen Phantasien und Wünsche geredet, wer weiß, vielleicht sind die Vorstellungen sogar ähnlich? Und wenn nicht, probieren geht über studieren – und das gilt ganz speziell Sex.

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