Kaffee: schwarz, stark, verführerisch

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Kaffee - köstlicher Verführer

Kaffee - der große Verführer

Kaffee duftet verführerisch, hält munter und macht schön. Klingt allzu sehr nach marktschreierischer Werbung? Stimmt dennoch, denn das „braune Gold“ ist ein wahrer Alleskönner und das nicht nur als kulinarisches Genussmittel. Längst hat auch die Kosmetikindustrie Kaffee für Ihre Zwecke entdeckt. Seitdem reinigen, verschönern und betören uns zahlreiche Produkte mit den wertvollen Inhaltsstoffen der exotischen Bohne.

Doch egal ob als kulinarisches Genussmittel, als exotischer Badezusatz oder entspannendes Körperpeeling, Kaffee betört unsere Sinne und wirkt nachweislich anregend. Und diese Wirkung beschränkt sich längst nicht bloß auf unser pysiologisches Befinden, so manche(r) empfindet Kaffee als perfektes Aphrodisiakum. Grund genug um den flüssigen Verfüherer genauer unter die Lupe zu nehmen.

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Kaffee: fantasieanregendes Feuerwerk für die Synapsen

„Der Kaffee muss schwarz sein wie der Teufel, heiss wie die Hölle, rein wie ein Engel und süß wie die Liebe“, besser hätte der französische Staatsmann und Diplomat Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord die Wirkung und das Aroma des ursprünglich aus Äthiopien stammenden Getränks nicht beschreiben können.

Tatsächlich löst der Geschmack dieses köstlichen Extrakts – an die 800 Aromen werden bei sorgfältiger Röstung freigesetzt – ein regelrechtes Feuerwerk der Synapsen aus, das enthaltene Koffein wirkt zudem anregend. Durch die Steigerung des Serotoninspiegels soll Kaffee schließlich auch tatsächlich eine aphrodisierende Wirkung haben, die Stimmung hebt er damit jedenfalls.

Kaffee: Sanitäter in der Not

Lange Zeit galt Kaffee als gesundheitsschädlich, neueste Erkenntnisse bescheinigen dem Kaffee allerdings erfreulich positive Eigenschaften, nicht zuletzt wegen der enthaltenen Antioxidantien und Mineralien. Mehr als vier Tassen sollten es aber dennoch nicht sein, die reichen vollkommen aus um die heilende Wirkung zu aktivieren. Etwa um das Immunsystem zu stärken, bestimmten Krebsarten – vor allem Brust-, Nieren- und Darmkrebs – vorzubeugen oder vor der Nervenkrankheit Parkinson zu schützen.

Und natürlich kann Kaffee auch eine „Verdauungshilfe“ sein. Ein Kaffee oder Espresso nach dem Essen regt die Magensäureproduktion und Gallensekretion an – Magen und Darm kommen so wieder in Schwung.

Dass Kaffee den Blutdruck erhöht, versteht sich von selbst – Patienten mit niedrigem Blutdruck freuen sich darüber. Ein Zuviel an Koffein kann aber zu Unruhe und Reizbarkeit führen und letztlich Konzentrationsschwierigkeiten fördern.

Kaffee: genussvoller Verführer

Natürlich hat Kaffee neben seiner physiologischen Wirkung eine kulturelle und wirtschaftliche Stellung, die ihresgleichen sucht. Wie kaum ein anderes Nahrungssmittel, ist Kaffee weltweit zu einem fixen Bestandteil des alltäglichen Lebens geworden. Wir wachen damit auf, dopen uns mit ihm über den Tag und beenden damit köstliche Menüs in angemessener Weise.

Doch vor allem lassen wir uns durch das betörende Zusammenspiel von Geruch und Geschmack verzaubern. Was duftet angenehmer nach Wärme und Gemütlichkeit als eine frisch gebrühte Tasse Kaffee? Egal ob Arabica oder Robusta-Kaffee, bis zu 900 verschiedene Geruchs- und Geschmacksaromen stecken im Kaffee, also mehr als im Wein.

Etwa zwanzig Minuten nach dem Genuss beginnt das enthaltene Koffein zu wirken. Es aktiviert das zentrale Nervensystem, regt die Herztätigkeit, den Stoffwechsel und die Atmung an. Die Blutgefäße verengen sich, Müdigkeit und Trägheit verschwinden und die körperliche und geistigfe Leistungsfähigkeit nehmen vorübergehnd zu. Kein Wunder, dass uns dieses köstliche Getränk den Kopf verdreht und unsere Lust auf ein erotiosches Techtelmechtel ansteigen lässt ;o)

Und wer den Kaffee zusätzlich mit den richtigen Gewürzen versetzt, kann dem Liebsten schnell ein lupenreines Aphrodisiakum kredenzen:

Aphrodisierende Gerichte

Gewürzkaffee

Für 2 Personen:

1/4 l Milch
2–4 TL Espressopulver
1–2 TL brauner Zucker
1/2 Zimtstange
1/2 TL Kardamomsamen
1 Prise frisch geriebene Muskatnuss

Zubereitung:

Milch und 100 ml Wasser in einem kleinen Topf aufkochen und vom Herd nehmen. 
Espressopulver, Zucker, Zimtstange, Kardamomsamen und Muskatnuss in die heiße Flüssigkeit geben und etwa drei Minuten darin ziehen lassen.
 Anschließend durch ein Sieb zurück in den Topf gießen und wieder auf den Herd stellen. Den Kaffee heiß werden lassen und schaumig schlagen. Sofort in Tassen füllen und heiß servieren.

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