Nuru-Massage: erotische Massagetechnik mit Vollkörperkontakt

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Nuru-Massage

Nuru: Glitschige Massagetechnik aus Japan

Auf der Suche nach aufregenden neuen Lustspendern sind wir bereits vor über zwei Jahren auf eine spezielle Massagetechnik aus Japan gestoßen, die sofort unsere Aufmerksamkeit erregt hat. Die japanische Ganzkörpermassagtechnik Nuru zählt nicht nur zu den erotischen Massagen, übersetzt bedeutet das Wort auch noch soviel wie „glitschig“ oder „glatt“ – damit war unser Intersse geweckt. Als wir aber damals mit der Recherche begannen, war schnell klar, dass es im deutschen Sprachraum noch nicht viel Informationen über diese Massageform gab und die englischen bzw. japanischen Infos waren von uns nicht überprüfbar.

Dann aber passierte, was schon einige Male zuvor passiert ist: das Thema wurde – auch dank einiger geschickt plazierter Videos eines US-Anbieters im beliebten Online-Portal youporn.com – zu einem regelrechten Internet-Hype. Seitdem flutscht die Sache auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Nuru – die flutschige Erotikmassage aus Japan

Und „flutscht“ ist keine zufällig gewählte Bezeichnung, denn der Hauptbestandteil der Nuru-Massage ist die Verwendung eines geruchs- und geschmacksneutralen Massage-Gels, eben des sogenannten Nuru-Gels, welches aus den Blättern des Nori-Seegrases – einer speziellen Seealge – gewonnen wird.

Während Gleitmittel auf Wasserbasis bei Luftberührung recht rasch eintrocknen und klebrig werden, hinterlassen Massageöle unschöne Flecken auf Unterlagen und Bettzeug. Das Nuru-Gel hingegen besticht durch höchste Gleitfähigkeit, zieht vollkommen rückstandsfrei in die Haut ein, ist absolut fettfrei und zudem latexverträglich, also auch mit Kondomen zu verwenden.

Ablauf der Massage

Für die Massage wird das transparente, geruchs und geschmacksneutrale Gleitgel mit Wasser angesetzt. Dann beginnt die Masseurin (in Japan: Geisha) mit einem umfangreichen Reinigungsritual um anschließend zu einer Body to Body Massage überzugehen. Dafür wird das extrem glitschige Gel vder Masseurin großzügig über den nackten Körper des Kunden verteilt.

Die Maseurin versucht dann mittels umfassenden Körperkontakt die Haut des Kunden zu umschmeicheln, dabei gleitet sie mit ihrem nackten Körper auf und ab. Die Stimulation des Genitals ist dabei elementarer Bestandteil und wird im Laufe der Behandlung auch explizit, dabei behält aber die Masseuse immer die Oberhand und sie allein bestimmt wie weit die Massage geht.

Die dabei ausgelösten Berührungsempfindungen sollen stressabbauend und entspannend wirken. Der Ansatz folgt dabei asiatischen Traditionen wonach sinnliche Erotik in Perfektion als lebensverlängernde und Stress ausgleichende Kunst praktiziert wird. Zwar gilt die Massagetechnik allein ihres Ablaufs wegen als erotische Massage mit inniger sexueller Stimulation, es muss dabei jedoch nicht unbedingt zu Geschlechtsverkehr kommen. Der Höhepunkt kann auch durch die heftige Körperstimulation und/oder durch orale Befriedigung herbeigeführt werden.

Damit die Körper der Beteiligten während der Massage nicht zu stark auskühlen, wird die Massage oft in beheizten Räumen, in Dampfbädern oder auf erwärmten Luftmatratzen durchgeführt. Alternativ wird das Gel vor der Anwendung auf Körpertemperatur erwärmt.
SanPaharma: Fucoidan

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