Zeigt her Eure Füße – schön gepflegt und sexy!

Podophilie

Unsere Füsse sind Kunstwerke aus 26 Knochen und wir laufen mit ihnen im Lauf unsres Lebens rund 4 mal um den Globus! Wir verraten Ihnen, was Sie tun können um Ihren Füssen Gutes zu tun und sie gepflegt und schön zu halten. Nicht nur Ihre Füsse werden Ihnen den Aufwand danken – auch Ihr Partner, denn sexy Füße turnen an!

So oft wie möglich barfuß gehen!

Auch die schönsten High Heels müssen mal ausgezogen werden – gesunde Füße brauchen zwischendurch Luft und Bodenkontakt! Deshalb sollten Sie sich angewöhnen, regelmäßig barfuß oder – wenn’s zu kalt für nackte Haut ist – auf Socken durchs Leben zu wandern. So erhält die zarte Haut auf dem Fußrücken direkt Sauerstoff und beim Laufen auf unebenem Untergrund wie Kies, Sand oder Gras profitieren Ihre Füße zusätzlich von einer Gratis-Akupressur – Massage – und das fördert die Durchblutung!

Pflegetipps, die Sie regelmäßig beherzigen sollten

Regelmäßige Fuß- und Nagelpflege ist gar nicht so aufwändig, wie Sie denken! Jeden Tag pflegen, einmal die Woche verwöhnen – das reicht schon, um Ihre Füße glücklich zu machen!

Hier die wichtigsten Tipps:

  • Füße bewusst waschen – und nicht einfach nur auf ihnen stehen und das Wasser abrinnen lassen
  • Nach dem Waschen: eincremen
  • Zehennägel am besten nach einem Bad schneiden – da sind sie weicher
  • Nägel gerade anschneiden und dann die Ecken abfeilen, um einwachsen zu verhindern
  • Regelmäßiges Fußpeelings beugt Hornhaut vor – wenn die Haut doch hart wird: Bimsstein oder Hornhauthebel einsetzen
  • Nagelhaut nicht schneiden – das entzündet sich leicht. Besser ist es, die Nagelhaut an den Zehen mit einem Rosenholzstäbchen zurück zu schieben.
  • Nägel und Nagelhaut mit Olivenöl oder Nagelpflegeöl geschmeidig halten
  • Wenn Sie Ihre Zehennagel lackieren, nehmen Sie einen Unterlack, um Verfärbungen zu vermeiden.
  • Lassen Sie ab und zu einen Profi ran und gönnen Sie sich eine professionelle Pediküre – Ihre Füße werden es Ihnen danken!

Massage

Einfach nur ‚Fussi massieren‘ oder eine professionelle Fußreflexzonenmassage – beides tut gut!

Wer liebt es nicht, wenn einem der Partner nach einem anstrengenden Tag die Füße massiert – ein Genuss! Je gepflegter Ihre Füße, desto mehr Freude wird Ihr Partner an der Massage haben. Und wer weiß schon, wie der Abend weitergeht? Schließlich sind Füße und Zehen wichtige erogene Zonen und schon so manche „Fussi-Massage“ war in Wahrheit nur das erste Vorspiel für einen fulminanten Tagesabschluss mit „Happy End“.

Eine professionelle Fußreflexzonenmassage beeinflusst ebenso den ganzen Körper – aber anders. Durch die gezielte Stimulation des Fußes und seiner einzelnen Reflexzonen – jede Stelle des Fußes repräsentiert einen Körperteil bzw. ein Organ – wird die Gesundheit des ganzen Körpers von Ohr bis Niere nachhaltig gefördert.

Frech-frivole Girlies von kultshirts.at

Auch in der vorbeugenden Medizin hat die Fußreflexzonenmassage einen wichtigen Stellenwert: Wenn bei Druck auf einzelne Reflexzonen Schmerzen spürbar sind, kann das ein wichtiger Hinweis auf eine somatische Störung in genau diesem Bereich sein.

Blitzgymnastik für die Füße

Die meisten Übungen fördern nicht nur die Fußgesundheit, sondern auch das Gleichgewichtsgefühl und sind damit auch eine gute Sturzprophylaxe. Alle Übungen sollten regelmäßig und zwar jeweils 20 mal ausgeführt werden, um die Füße in Form zu halten!

  • Spitzentanz: Auf die Zehenspitzen stellen und abwechselnd die Füße 20 mal nach links und 20 mal nach rechts kreisen lassen, ohne dass die Fersen dazwischen aufgesetzt werden.
  • Wippe: ganz einfach: auf die Zehen stellen und wippen.
  • Fersengeher: Halten Sie die Zehen in die Höhe und gehen Sie mit kleinen Schritten auf den Fersen spazieren – Achtung aufs Gleichgewicht!
  • Fußrand: Entlasten Sie Ihre Fußsohle und verlagern Sie Ihr Gewicht auf die Fußränder. Langsam von den Innen- zu den Außenkanten schwingen.
  • Friss mich: Versuchen Sie ein dünnes Geschirrhandtuch – mit mehr Übung kann es auch ein schwereres Handtuch sein – mit den Zehen zu „fressen“. Durch ständiges Anziehen der Zehen ziehen Sie das Handtuch langsam unter Ihre Füße.
  • Roll den Ball I: Legen Sie sich einen kleinen Ball unter die Füße. Beginnen Sie vorn mit den Zehen den Ball nach hinten durch zu schieben. Wichtig: rollen Sie nicht nur einfach mit dem Fuß über den Ball; versuchen Sie vielmehr den Ball aktiv nach hinten zu befördern. Von hinten rollen Sie den Ball dann wieder nach vorn.
  • Roll den Ball II: Setzen Sie sich auf einen Stuhl und heben Sie die Füße vom Boden. Klemmen Sie einen kleinen Ball (z.B. Stressball) kräftig mit den Fußballen ein und rollen Sie nun den Ball von den Fußballen bis hinten zur Ferse, ohne das er herunterfällt. Schütteln Sie danach die Beine kräftig aus.
  • Spiel mit mir: Spielen Sie Ball! Aber eben nicht mit den Händen, sondern mit den Füßen! Versuchen Sie, den Ball mit den Füßen zu werfen und auch wieder zu fangen! Das geht alleine, aber ebenso mit einem oder mehreren Spielgefährten – lachen erlaubt!
  • Greifübungen: Nutzen Sie Ihre Füße und Zehen als Greiforgane. Beginnen Sie mit einem Taschentuch oder Ähnlichem, oder probieren Sie, einen Stift vom Boden auf zu heben. Sie werden spüren, dass jeweils andere Fußregionen und Muskeln betätigt werden müssen.

Apropos: Mit gut geübten und gepflegten Füßen lässt sich auch gut liebkosen…

Podophilie – die sexuelle Vorliebe für Füße

Gepflegte Füße haben auf viele Menschen eine hocherotische Ausstrahlung: Betrachten, Betasten, Riechen, Lecken oder an den Zehen lutschen; barfuß, in Straps oder Strumpf, mit Schuhen oder ohne – erlaubt ist, was gefällt.

Mit zarten Füßen lässt sich auch sein bestes Stück auf Hochtouren bringen – und mit ein bisschen Übung sogar bis zum Finale. Fußfetischisten stehen darauf, mit Füßen liebkost und gestreichelt zu werden – die direkte Erregung der primären Geschlechtsorgane mit den Füßen bis zum Höhepunkt ist der Gipfel der Verwöhnung.

Bei sexuellen Praktiken mit den Füßen wird übrigens zwischen footjob „Fußarbeit“ (Reizung mit dem ganzen Fuß), toejob „Zehenarbeit“ (Reizung nur mit den Zehen) und shoejob „Schuharbeit“ (Stimulation mit Schuhen) unterschieden.

Im BDSM-Bereich bezeichnen sich Anhänger des Fuß-Fetisch als Fußsklaven und Fußdiener.

Trampling

Trampling bedeutet wörtlich übersetzt „trampeln“ und meint genau das: jemand läuft über den Körper des anderen oder stellt sich einfach darauf – meist sie über bzw. auf ihn. Trampling kann man mit oder ohne Schuhe ausüben. Der beim Trampling erzeugte Druck kann durchaus schmerzhaft sein, insbesondere wenn dabei Schuhe mit Absätzen zum Einsatz kommen – dieser Schmerz wird aber lustvoll erlebt.

Fußkitzler

Manche Fußkitzler erleben beim Betrachten von Füßen, die gekitzelt werden, Lust, andere erleben diese Lust nur dann, wenn Sie selbst kitzeln. Für diejenigen, die gleichzeitig Anhänger des BDSM sind, müssen die gekitzelten Füße zudem gefesselt sein.

Der Fußfetischismus kann sich auch auf die eigenen Füße richten. In diesem Fall wird die Befriedigung aus der Stimulation der eigenen Füße bezogen und kann unter Umständen sogar ohne Zutun eines Partners oder einer Partnerin erreicht werden.

Fazit

Dass schöne, gepflegte Füße sexy sind, darüber herrscht jedenfalls weitgehend Einigkeit – doch Achtung: Unter den Podophilen gibt es auch jene, die ausdrücklich nach intensiv riechenden oder verschmutzten Füßen verlangen. Nur damit Sie’s wissen…

Linktipps:

Fetischismus – Definition & Geschichte
Hautpflege für die Frau
Day Spa – Auszeit als Luxus
Fußkitzler