Partnersuche im Internet – so verliebt man sich heute

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In Österreich leben rund 1,4 Mio. Singles. 80 Prozent davon unfreiwillig. Kein Wunder, denn in unserer heutigen Leistungsgesellschaft mit viel Stress und nur wenig Zeit, fällt es immer schwerer mit anderen in Kontakt zu treten. Neben “klassichen“ Arten, sich am Arbeitsplatz, beim Ausgehen, oder über Freunde und Bekannte kennen zu lernen, ist das Internet für die Suche nach dem Traumpartner zu einer beliebten und vielversprechenden Alternative geworden.

Das Angebot an Internet Singlebörsen ist riesengroß. In Europa gibt es in etwa 3.000 Online-Singlebörsen. Eine Studie, die im Auftrag der größten deutschsprachigen Online-Partneragentur Parship durchgeführt wurde zeigt, dass das Internet mittlerweile auf Platz drei bei der Partnersuche rangiert.

Die Vorteile der Online Partnerbörsen

Am ehesten könnte man das Internet wohl mit einem riesigen Supermarkt vergleichen, in denen statt Lebensmittel, Menschen, sortiert nach Alter, Grösse und Hobbys gezielt ausgesucht werden können. Bereits jeder fünfte Österreicher gibt an schon einmal einen Partner im Internet gefunden zu haben. Mehr als die Hälfte der “Suchenden“ hat bereits Online-Partnerbörsen besucht. Den Arbeitsplatz hat das Internet als Ort zum Kennenlernen bereits überholt. Lediglich vom Ausgehen und durch Vermittlung über Freunde und Bekannte versprechen sich Singles noch mehr Erfolg. Laut Parship Studie sind die Österreicher europaweiter Spitzenreiter im Flirten, gefolgt von den Deutschen auf Platz zwei und den Spaniern auf Platz drei.

Die Vorteile des Online-Kennenlernens liegen auf der Hand:

  • schneller und zwangloser Kontakt zu einer Vielzahl von “Gleichgesinnten“
  • Anonymität
  • Interessen können schon im Vorfeld abgeklärt werden
  • der Kontaktaufbau folgt langsam und stufenweise

Vor allem die Altersgruppe über 30 setzt auf die Partnersuche im Internet. In diesem Alter steht man meist fest im Beruf, hat womöglich schon Kinder und deshalb auch weniger Zeit zum Ausgehen. Das Internet lässt sich hier für diese Personenngruppe gut in den Alltag integrieren.

Tabuzone Singlebörse?

Trotz zunehmender Akzeptanz und Beliebtheit, einen Partner über das Internet zu suchen, geben die wenigsten zu, online auf Partnersuche zu sein. Dies liegt einerseits daran, dass das Internet noch immer mit einer Menge Vorurteilen zu kämpfen hat und andererseit auch daran, dass sich noch immer manche Menschen davor scheuen, zuzugeben, aktiv auf Partnersuche zu sein. Vielen, vor allem Frauen, gilt Online Dating als ‚unsicher‘, bzw. werden sie von gutmeinenden Freunden vor möglichen Risiken gewarnt. Doch warum eigentlich? Seriöse Plattformen bieten immer einen geschützten Rahmen der Anonyimität und wer sich an die Spielregeln hält, hat eigentlich nichts zu befürchten. Egal ob beim Dating im real life oder auf der Singlebörse: erst mit der Zeit stellt sich heraus, ob man zusammenpasst oder nicht, und auch bei neuen Bekanntschaften im ‚echten Leben‘ ist eine gewisse vernünftige Grundvorsicht angebracht.

Seriosität als oberstes Prinzip

Online- Partneragenturen, wie Parship.at, Elitepartner.de, Friendscout24.de, Datingcafe.de, etc. garantieren ihren Mitgliedern seit Jahren eine qualitativ hochwertige Suche. Generell haben sich bei Online-Partneragenturen zwei Marktsegmente mit unterschiedlichen Nutzergruppen herausgebildet. Zum einen Flirt- und Dating-Plattformen und zum Anderen Online-Partneragenturen, die sich vor allem an Singles richten, die keine schnellen, auf optischen Reizen basierende Flirt wollen, sondern eine langfristige Beziehung suchen.

Fast bei allen Singlebörsen – egal mit welchem Ziel man auf Partnersuche ist – kann man sich zunächst kostenlos registrieren und eingeschränkt suchen. Weiters kann der User frei entscheiden, welche persönlichen Informationen er veröffentlicht. Pflichtangaben sind lediglich:

  • Name/Pseudonym/Nickname
  • das Geschlecht
  • Geburtsjahr
  • Größe
  • Wohnregion

Das macht Sinn, denn das beste ‚Match‘ ist nicht zielführend, wenn es das ‚falsche‘ Geschlecht hat oder 10.000 Kilometer entfernt lebt.

Gewicht, bzw. körperliche Statur, Haarfarbe sowie weitere Angaben, wie Bildung, Sprachen in denen kommunizeirt werden kann, Lebensstil (sportlich, Raucher/Nichtraucher..) etc. zu sich selbst sind bei manchen Anbietern möglich – hier unterscheiden sich die Plattformen im Detail. Auch bezüglich der Möglichkeit, Wunschvorstellungen die Eigenschaften des potentiellen Parters betreffend deponieren zu können unterscheiden sich die Plattformen.

Manche Singlebörsen bieten zusätzlich – meist kostenpflichtig – die Option, einen psychologischen Fragebogen auszufüllen (der meist zwischen 20- 45 Minuten dauert) und/oder einen Persönlichkeitstest zu absolvieren um mehr Treffsicherheit bei der Partnervermittlung zu erzielen.

Mögliche Partnervorschläge werden Unsern dann üblicherweise per Mail zugesandt oder innerhallb des Systems zur Verfügung gestellt. Um mit diesen – oder auch anderen Mitgliedern – allerdings direkt in Kontakt zu treten, Profilfotos anzusehen, nähere Informationen zu erhalten und uneingeschränkt zu suchen, wird von den Anbietern ein Kostenbeitrag – oft auch gestaffelt, nach der Art der Möglichkeiten zu suchen oder der Anzahl der Vorschläge, die man erhält – verlangt.

Mitgliedschaft werden meist auf bestimmte Zeitrahmen (meist 1, 3, 6 oder 12 Monate) fixiert, wobei die monatlichen Kosten realtiv zur Dauer der Laufzeit billiger werden. Die Preise bewegen sich dabei in etwa von 75 € (Stand 2017 für ein Monat Premium Mitgliedschaft) bis zu 35 € pro Monat bei zwölf Monaten Bindung.

Je umfangreicher und ausführlicher das persönliche Online-Portal und die individuelle Präsentation, desto gezielter und detaillierter kann nach möglichen Idealpartnern gesucht werden.
Neues ausprobieren und sich und den anderen dabei neu kennenlernen – das ist das Prinzip. Wichtig ist, anzufangen, sich zu trauen, und sich aus der gewohnten Komfortzone heraus zu wagen. Wenn man und frau sich auf das Abentuer einlassen und bereit sind, Neues zu entdecken, kann das eine wunderbar erste gemeinsame Erfahrung sein.

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