Intimpiercings – der Stahl der Lust

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars | 3 abgegebene Stimmen, durchschnittlich: 3,67 von 5 Sternen

Loading...
Ästhetische Luststeigerung, stahlhart

Ästhetische Luststeigerung, stahlhart

Intimpiercings sehen nicht nur gut aus, sondern sie tragen auch zur sexuellen Stimulation bei. Nicht jedes Piercing hat die selbe Wirkung, je nach Vorliebe sollte die Auswahl der Stelle getroffen werden. Intimpiercings können nicht nur die Lust beim Sex steigern sondern auch das Verlangen nach Liebesspielen fördern und die Erregbarkeit steigern.

Bevor man sich für ein Intimpiercing entscheidet, sollte man sich genau informieren, welche Wirkung der Körperschmuck auf das Sexualleben hat. Denn nicht jedes Intimpiercing hat auch einen stimulierenden Effekt.

Außerdem: mindestens vier Wochen Pause sind nach dem Piercen des Intimbereiches erstmal Pflicht. Kein leichtes Unterfangen, doch zahlt sich der Enthalt mitunter richtig aus. Sowohl für Frauen als auch für Männer können die Schmuckstücke einen Einfluss auf ihr Lustempfinden haben, doch nicht jedes Piercing lässt sich aufgrund der unterschiedlichen Anatomien bei jeder Frau oder jeden Mann anbringen.

Intimpiercings für Frauen

Piercings an den äußeren Schamlippen sind für fast alle Frauen geeignet. Sie heißen auch Labialpiercings und wirken zwar nicht stimulierend, jedoch lassen sie sich dennoch ins Liebesspiel einbauen. Gewichte, Schlösser und ähnliches können aber dennoch eine erotisierende Wirkung haben. Ein Piercing an den inneren Schamlippen ist nur dann durchführbar, wenn die inneren Schamlippen eindeutig über die Äußeren hinausstehen.

Während die Schamlippenpiercings nur wenig bis keine stimulierende Wirkung haben, sieht die Sache bei den horizontalen Piercings wesentlich viel versprechender aus. Dafür spielt auch die Anatomie eine entscheidendere Rolle für die Wahl der Stelle. Ein Horizontales Vorhautpiercing lässt sich nur dann stechen, wenn die Verlängerung der Klitorisvorhaut auch bei geschlossenen Beinen zu sehen ist.Sonst wächst es sehr leicht wieder heraus. Lässt sich das Piercing aber problemlos stechen, dann ist der Effekt prickelnd.

Der Schmuck wirkt stimulierend auf den Klitorisschaft, besonders bei dickeren Ringen wird dieser Effekt beim Sex deutlich. Für Frauen mit einer größeren Vorhaut ist das vertikale Vorhautpiercing besser geeignet. Nicht jede Frau findet Gefallen an Berührungen der Klitoriseichel, nur dann, wenn eine Stimulation der Klitoriseichel auch im Sexualleben gefällt, sollte Frau sich für ein Klitorispiercing entscheiden. Dann kann das Piercing durchaus das sexuelle Lustempfinden noch weiter steigern.

Achtung: Nach dem Stechen in diese sehr sensible Region kann es zu spontanen Orgasmen kommen. Eine Reaktion, die aber nach einer Gewöhnungszeit schnell nachlässt, eine Dessensibilisierung ist die Folge. In unbekannte Gefilde stößt das Triangle Piercing vor. Gestochen wird es an der Hinterseite des Klitorisschafts.

Die erogene Zone ist nur durch ein Intimpiercing erreichbar und stimulierbar. Es sind also ganz neue und starke Lustgefühle, die der Schmuck hervorrufen kann. Sind die Schamlippen allerdings zu groß, so ist dieses Piercing kaum geeignet, denn es wächst heraus oder verheilt schief. Prinzessin Alberta ist die weibliche Version des unten genannten Prinz Albert Piercings. Zwischen Harnröhre und Vagina gestochen hat es aber auf kaum eine Frau eine stimulierende Wirkung.

Intimpiercings für Männer

Vom Intimpiercing beim Mann profitiert fast immer die Sexualpartnerin. Auch hier gibt es ganz verschiedene Stellen, die gepierct werden können. Der Ampallang ist ein gerader Stift, der horizontal durch die Eichel gepierct wird. Das Apadravya wird im Gegensatz dazu senkrecht durch die Eichel gestochen. Beide Piercings haben eine sehr lange Heilungszeit von bis zu einem Jahr. Sie erfreuen aber dann umso mehr die Sexualpartnerin.

Das Dydoes eignet sich für beschnittene Männer, denn durch den kurzen Stift im Eichelkranz soll die Empfindlichkeit der Eichel, die bei einer Beschneidung oft verloren geht, wieder erhöht werden. Meist werden mehrere Piercings nebeneinander gestochen. Das Frenum hat seinen Platz zwischen Vorhaut und Eichel unter dem Vorhautbändchen. Vor allem Frauen schätzen das Piercing sehr, denn es stimuliert sie zusätzlich.

Das Guiche wird zwischen After und Hodensack gestochen und wirkt sehr stimulierend. Prince Albert ist ein sehr bekanntes Piercing. Ein Ring wird durch die Harnröhre gestochen und tritt beim Vorhandbändchen wieder aus. Zum einen ist es reizvoll für die Partnerin, zum anderen empfunden viele Männer das Piercing in der Harnröhre stimulierend. Am oberen Penisansatz findet sich das Public. Es ist allerdings reiner Schmuck und wirkt nicht sexuell stimulierend. Das Vorhautpiercing wird wie sein Name schon sagt in die Vorhaut gestochen. Es wirkt stimulierend für Mann und Frau und heilt besonders schnell: In acht Wochen ist es abgeheilt.

Tipp:

Der Intimschmuck sollte keinesfalls dünner als 1,6 bis 1,8mm sein. Denn durch die Beanspruchung des Genitalbereichs, es sei denn, man zieht ein keusches Leben vor, reißen die Piercings leicht aus. Am Anfang empfiehlt sich aber auch kein zu dickes Piercing, denn dieses kann den Heilungsprozess verlangsamen. Achtung bei ungeschützten Verkehr: Gerade in der Anfangsphase lässt sich das Piercing mit einer offenen Wunde vergleichen und Aids oder andere Geschlechtskrankheiten werden umso leichter übertragen.

[ameis]

Linktipps: