Lustschmerz: Die Praktiken bei BDSM

Wollust und Wehweh: wenn Schmerzen geil machen
Man trifft sie im Internet, auf Veranstaltungen, Partys, beim Stammtisch und auf Erotikmessen. Die Rede ist von der BDSM-Szene, in der sich gleichgesinnte Menschen über BDSM relevante Themen und Probleme austauschen können. Nur selten bekennen sich Angehörige zu ihrer „speziellen“ Neigung. Die Gründe sind offensichtlich: Das Spiel mit dem Lustschmerz wird von den meisten Menschen als „bizarr“, „pervers“ nicht selten auch als „krank“ betrachtet.
Was hat es aber mit der Erotik des Schmerzes auf sich? Warum steckt in jedem von uns zumindest ab und zu das Verlangen nach härterer Gangart im Bett? Das Spiel von Dominanz und Unterwerfung, Schmerz und Wollust fasziniert und polarisiert …
Eine Antwort “Lustschmerz: Die Praktiken bei BDSM”


Hallo,
die Formulierungen “Erotik des Schmerzes” oder “Wenn Schmerzen geil machen” halte ich für nicht korrekt. Nicht alles, was BDSM ist, muss gleich weh tun. Dienen, sich unterordnen, führen lassen – all das sind Dinge, die ganz ohne Schmerzerfahrung daher kommen und doch eine leidenschaftliche Beziehung ausmachen können. BDSM passiert viel mehr im Kopf als auf schmerzender Haut. Leider wird das immer wieder völlig falsch dargestellt.
MfG
maja