Sex ABC – von M wie Morgenlatte bis P wie Petting

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Und weiter geht’s im Sex ABC mit den Buchstaben M bis P. „M“… Übrigens – die Morgenlatte ist AUCH ein Kaffee:-) aber der Buchstabe „M“ hat auch einiges anderes zu bieten. Multiple Orgasmen zum Beispiel – ob mit der Missionarsstellung oder mit masochistischen Praktiken bleibt der individuellen Vorliebe überlassen.

Weiter gehts mit „N“ für Nekrophilie, Natursekt und Nymphomanie und „O“ wie Onanie, Orgasmus und Oralverkehr. Bei „P“ fiel uns die Auswahl schwer, wir haben uns aber für Petting, Priapismus und „Peak versus Plateau Typ“ entschieden.

In diesem Sinn – viel Spass beim Lesevergnügen zu sexy Themen von M bis P. Bei uns finden Sie aber nicht nur Interessantes zum Schmökern, wir freuen uns auch über aktive Beiträge und Zuschriften um uns zur wichtigsten Nebensache der Welt laufend fortzubilden.

Sex ABC – M wie….

M wie multipler Orgasmus:: Zunächst die ersten guten Nachrichten: Multiple Orgasmen sind kein Mythos UND sowohl Frauen als auch Männer können sie erleben. Die ebenso guten Nachrichten: üben, üben, üben…;-).

Multipler Orgasmus beim Mann: rein physiologisch betrachtet sind der männliche Orgasmus und der Samenerguss zwei Vorgänge, die nicht unmittelbar in Verbindung stehen müssen. Männer, die die Technik beherrschen, einen Orgasmus ohne Ejakulation zu erleben, können sich daher an Mehrfachorgasmen erfreuen.

Multipler Orgasmus bei Frauen: Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass Frauen nach einem (ersten) Orgasmus in weiterer Folge ein bis zwei Minuten brauchen, um einen weiteren Höhepunkt zu erleben.

Auf Basis zahlreicher klinischer Studien wurde nachgewiesen, dass so sogar fünf bis sieben Orgasmen möglich sin. Allerdings werden nicht alle Höhepunkte gleich intensiv erlebt und zudem haben nur wenige Frauen ein entsprechend ausgeprägtes Lustempfinden. Viele sind auch mit einem Orgasmus höchst zufrieden und danach schlichtweg zu empfindlich für weitere zärtliche Berührungen.

M wie Missionarsstellung:: Die Frau liegt mit gespreizten Beinen am Rücken, der Mann obenauf – und los geht’s. Die Missionarsstellung wird übrigens in sämtlichen Umfragen weltweit als favorisierte Sexstellungen genannt – und das nicht ohne Grund: Sie kommt der menschlichen Anatomie entgegen und ist daher für beide Partner bequem. Auch Augenkontakt und damit die Möglichkeit sich visuell an der Lust des anderen zu erfreuen, funktioniert. Wer die Missionarstellung daher als Bambi-, Vanilla- oder Blümchensex verhöhnt, tut ihr Unrecht.

M wie Masochismus: : M wie Masochismus: Wer Lust und Befriedigung nur mit Schmerz und Demütigung erleben kann, hat eine masochistisch Neigung. Solange er dabei einen Partner findet, der wiederum mit seiner sadistischen Veranlagung die Lust mit Lust befriedigt, ist alles erlaubt, was gefällt.

Sex ABC – N wie ….

N wie Nekrophilie: Nekrophilie meint die Neigung zu sexuellen Handlungen, die an Toten vollzogen werden. Bei Nekrophilie handelt sich um eine sehr seltene sexuelle Perversion, die strafbar ist.

N wie Natursekt: Im sexuellen Kontext bezeichnet Natursekt Urin. Manche Männer stehen auf „Natursekt-Spiele“ und somit darauf, von ihrer Partnerin angepinkelt zu werden. Es handelt sich um eine Arte Unterwerfungsritual, für Männer, die es mögen, wenn die Frau beim Sex dominant ist und das auch zeigt.

N wie Nymphomanie: Nymphomanie wird im Alltagsverständnis mit ungezügelter sexueller Begierde gleichgesetzt. Echte Nymphomanie ist aber kein Vergnügen, sondern eine ernstzunehmende Krankheit. Der Wortteil „Manie“ steht für ein krampf- und zwanghaftes Verhalten, dem sich Betroffene nicht widersetzen können. Echte Nymphomaninnen leiden unter ihrem unersättlichen Verlangen nach sexueller Befriedigung – die zudem in den meisten Fällen nicht erlangt wird.

Buchstabe O wie ….

O wie Onanie: Onanie oder Masturbation – beides steht für Selbstbefriedigung. Rund 90% der Männer und 86% der Frauen onanieren regelmäßig. Und nein, das ist nicht schädlich – ganz im Gegenteil. Wer ab und zu selbst Hand anlegt, tut sich Gutes, lernt seinen Körper besser kennen – und erlebt hoffentlich viele wunderbare Orgasmen…..apropos…..

O wie Orgasmus: Als Orgasmus bezeichnet man den sexuellen Höhepunkt. Diesen zu beschreiben ist nicht einfach – rhythmisches Zucken im Becken, ekstatisches Glücksgefühl, pulsierendes, wellenartiges Beben, intensiv eruptiv oder länger anhaltend und flach. Jeder Orgasmus ist einzigartig.

Physiologisch nachweisbar ist, dass beim Orgasmus nach der Erregungsphase, in der sich die Blutgefäße weiten, das Gehirn plötzlich das Signal zur befreienden Entspannung gibt. Im Regelfall erfolgt beim männlichen Orgasmus eine Ejakulation. Frauen können einen trockenen oder feuchten Orgasmus erleben – denn dafür vaginal und/oder klitoral.

O wie Oralsex: Wer die Geschlechtsteile des Partners mit dem Mund stimuliert praktiziert französisch Liebe – oder Oralsex. Oralsex kann dem Vorspiel dienen oder als eigener Geschlechtsakt inklusive Höhepunkt funktionieren. Erlaubt ist, was gefällt. Übrigens: die orale Befriedigung der Frau heißt
Cunnilingus, wird der Mann oral befriedigt spricht man von Fellatio oder auch „Blow-Job“.

Buchstabe P wie ….

P wie Petting: Petting heißt übersetzt schlichtweg „streicheln“. Petting wenn’s um Sex geht, meint also jede Art von körperlicher Zärtlichkeit, die man miteinander austauscht, ohne dass es zur Penetration kommt.

P wie Priapismus: Von Priapismus spricht man, wenn eine Erektion – ungewollt – länger als vier Stunden anhält. Besonders unangenehm ist es, wenn diese Dauererektion ohne sexuelle Stimulation passiert. Ursachen dafür können Krankheiten, wie Malaria oder Mumps sein, aber auch der Missbrauch von Medikamenten oder Drogen kann zu Priapismus führen.

P wie Peak & Plateau Typ: Peak und Plateau Typen sind von der Wissenschaft definierte Orgasmustypen.

Frauen vom Peak-Typ erreichen im wahrsten Wortsinn beim Orgasmus einen „peak“, also einen Höhepunkt der Erregung – und wollen nachher Ruhe im Intimbereich. Frauen vom Peak-Typ haben logischerweise eher selten multiple Orgasmen.

Der Plateau-Typ schwebt eher auf einer hohen Lustwolke anstatt der Gipfelspitze zu zustreben. Die Lust bleibt während und auch nach dem Höhepunkt auf konstant hohem Niveau, statt unmittelbar abzufallen. Das erklärt, warum dieser Typ nach dem Orgasmus weiterhin Lust auf Sex hat und manchmal nur ein wenig erneute Stimulation ausreicht, um einen multiplen Orgasmus in Gang zu setzen.

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Quelle:

Das Sex ABC (Profil; Volkmar Sigusch, Sexualforscher)

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